Weiterentwicklung und Etablierung von Supply Chain Management in der Bundeswehr

Weiterentwicklung und Etablierung von Supply Chain Management in der Bundeswehr


Die Streitkräfte der Bundeswehr müssen aufgrund der sich ständig verändernden sicherheits- und verteidigungspolitischen Rahmenbedingungen schnell einsatz- und durchhaltefähig sein, in mehreren Einsatzgebieten weltweit parallel ihren Auftrag erfüllen und gleichzeitig eine effektive Landes- und Bündnisverteidigung sicherstellen können. Um dies leisten zu können, bedarf es einer flexiblen und anpassungsfähigen Logistik. Eine Weiterentwicklung des logistischen Systems ist daher folgerichtig. Ziel ist, dass dieses Netzwerk, bestehend aus militärischen und zivilen Dienststellen der Bundeswehr und externen Partnern, die logistische Versorgung der Truppe von der Beschaffung über Lagerhaltung und Instandsetzung bis zum Transport in die Einsatzgebiete (und zurück) zuverlässig gewährleisten kann. Die BwConsulting berät das BMVg bei diesem komplexen Thema und unterstützt die Strukturierung der damit verbundenen vielfältigen Tätigkeiten und Prozesse sowie bei der Entwicklung von Steuerungsmodellen.

Das Logistische System der Bundeswehr steht zweifellos vor großen Herausforderungen. Die Anforderungen sind vielfach abstrakt und werden sich auch in der Zukunft nicht in jedem Detail konkret bestimmen lassen. Gerade deshalb muss das System flexibel und hochgradig anpassungsfähig ausgestaltet werden. Die BwConsulting verfolgt daher den Ansatz, durchgängige Versorgungsketten im Sinne eines Supply Chain Managements (SCM) adaptiv zu gestalten.

ChiefSupplyChainOffice

Der strukturprägende Faktor ist ein Set differenzierter Supply Chain-Cluster, die 'quer' über die funktionale Organisation vom Lieferanten bis zum Verbraucher reichen.

Für die Bundeswehr ist dieser Ansatz nicht weniger als ein Paradigmenwechsel: Bislang dominiert das Prinzip der vertikalen Säulen von Beschaffung, Basislogistik und Einsatzlogistik. Supply Chain Management hingegen ist horizontal angelegt. Der strukturprägende Faktor ist ein Set differenzierter Supply Chain-Cluster, die 'quer' über die funktionale Organisation vom Lieferanten bis zum Verbraucher reichen. Die Herausforderung liegt darin, die Planungs- und Steuerungsmechanismen der existierenden logistischen Funktionen und der Beschaffung zu integrieren und entlang der Supply Chain auszurichten. Im Zielzustand sollen die Supply Chains durch konkret messbare Key Performance Indicators (KPIs) quantitativ und qualitativ so gesteuert werden, das schon im Vorfeld einer Störung agiert anstatt nur reagiert werden kann. Dies setzt eine solide Prognosefähigkeit, die Fähigkeit zur Simulation von alternativen Netzwerkoptionen und ein Risikomanagement für die Supply Chains voraus.

Unsere Rolle in diesem Projekt

In der Projektarbeit haben wir zunächst die Strategie für das Management adaptiver Supply Chains entwickelt. Gemeinsam mit den wesentlichen Stakeholdern im Logistischen System und in der Beschaffung sowie mit Unterstützung der Universität der Bundeswehr in München haben wir die Supply Chain Landschaft strukturiert, passende Kennzahlen mit Fokus auf Adaptivität definiert und Supply Chain Archetypen, wie beispielsweise die Ersatzteilversorgung für Waffensysteme, im Detail auf Schwachstellen untersucht.

Derzeit entwickeln wir gemeinsam mit externen Supply Chain Experten ein Steuerungsmodell für Supply Chains. Auch hierbei sind die wesentlichen Stakeholder im Logistischen System und in der Beschaffung intensiv beteiligt. Neben den Steuerungsprozessen werden auch Strukturen für eine zukünftige Governance des Supply Chain Managements (SCM) der Bundeswehr entworfen. Wir verschaffen uns darüber hinaus einen Überblick über die Optionen, die sich durch Digitalisierung von SCM bieten. Anschließend planen wir die Pilotierung des Modells für ausgewählte Supply Chains und werden auch in der Umsetzungsphase beraten.

Aufgrund der hohen Reichweite des Supply Chain Managements gibt es eine große Anzahl von Schnittstellen mit anderen Projekten und Sonderorganisationen im Supply Chain-Umfeld sowie mit allen Organisationsbereichen der Bundeswehr. Daher haben wir parallel zum Projekt ein „Radar“ entwickelt, mit dem wir die laufenden Projekte im SCM-Umfeld kontinuierlich beobachten können. Nicht weniger als 20 Projekte wirken sich mehr oder weniger intensiv auf unterschiedliche Dimensionen des SCM aus und müssen synchronisiert werden. Hier unterstützt unser Team beim Management der Schnittstellen und des organisatorischen und kulturellen Wandels.

Radar

MIt dem SCM-Radar können die laufenden Projekte im SCM-Umfeld kontinuierlich beobachten werden

Ihre Ansprechpartner


Dr. Stephan Klein-Schmeink

02203-9054-255

E-Mail senden

Jochen Urban

02203-9054-252

E-Mail senden

Nora Giese

02203-9054-327

E-Mail senden
Das Logistische System der Bundeswehr steht zweifellos vor großen Herausforderungen. Die Anforderungen sind vielfach abstrakt und werden sich auch in der Zukunft nicht in jedem Detail konkret bestimmen lassen. Gerade deshalb muss das System flexibel und hochgradig anpassungsfähig ausgestaltet werden. Die BwConsulting verfolgt daher den Ansatz, durchgängige Versorgungsketten im Sinne eines Supply Chain Managements (SCM) adaptiv zu gestalten.

ChiefSupplyChainOffice

Der strukturprägende Faktor ist ein Set differenzierter Supply Chain-Cluster, die 'quer' über die funktionale Organisation vom Lieferanten bis zum Verbraucher reichen.

Für die Bundeswehr ist dieser Ansatz nicht weniger als ein Paradigmenwechsel: Bislang dominiert das Prinzip der vertikalen Säulen von Beschaffung, Basislogistik und Einsatzlogistik. Supply Chain Management hingegen ist horizontal angelegt. Der strukturprägende Faktor ist ein Set differenzierter Supply Chain-Cluster, die 'quer' über die funktionale Organisation vom Lieferanten bis zum Verbraucher reichen. Die Herausforderung liegt darin, die Planungs- und Steuerungsmechanismen der existierenden logistischen Funktionen und der Beschaffung zu integrieren und entlang der Supply Chain auszurichten. Im Zielzustand sollen die Supply Chains durch konkret messbare Key Performance Indicators (KPIs) quantitativ und qualitativ so gesteuert werden, das schon im Vorfeld einer Störung agiert anstatt nur reagiert werden kann. Dies setzt eine solide Prognosefähigkeit, die Fähigkeit zur Simulation von alternativen Netzwerkoptionen und ein Risikomanagement für die Supply Chains voraus.

Unsere Rolle in diesem Projekt

In der Projektarbeit haben wir zunächst die Strategie für das Management adaptiver Supply Chains entwickelt. Gemeinsam mit den wesentlichen Stakeholdern im Logistischen System und in der Beschaffung sowie mit Unterstützung der Universität der Bundeswehr in München haben wir die Supply Chain Landschaft strukturiert, passende Kennzahlen mit Fokus auf Adaptivität definiert und Supply Chain Archetypen, wie beispielsweise die Ersatzteilversorgung für Waffensysteme, im Detail auf Schwachstellen untersucht.

Derzeit entwickeln wir gemeinsam mit externen Supply Chain Experten ein Steuerungsmodell für Supply Chains. Auch hierbei sind die wesentlichen Stakeholder im Logistischen System und in der Beschaffung intensiv beteiligt. Neben den Steuerungsprozessen werden auch Strukturen für eine zukünftige Governance des Supply Chain Managements (SCM) der Bundeswehr entworfen. Wir verschaffen uns darüber hinaus einen Überblick über die Optionen, die sich durch Digitalisierung von SCM bieten. Anschließend planen wir die Pilotierung des Modells für ausgewählte Supply Chains und werden auch in der Umsetzungsphase beraten.

Aufgrund der hohen Reichweite des Supply Chain Managements gibt es eine große Anzahl von Schnittstellen mit anderen Projekten und Sonderorganisationen im Supply Chain-Umfeld sowie mit allen Organisationsbereichen der Bundeswehr. Daher haben wir parallel zum Projekt ein „Radar“ entwickelt, mit dem wir die laufenden Projekte im SCM-Umfeld kontinuierlich beobachten können. Nicht weniger als 20 Projekte wirken sich mehr oder weniger intensiv auf unterschiedliche Dimensionen des SCM aus und müssen synchronisiert werden. Hier unterstützt unser Team beim Management der Schnittstellen und des organisatorischen und kulturellen Wandels.

Radar

MIt dem SCM-Radar können die laufenden Projekte im SCM-Umfeld kontinuierlich beobachten werden

Ihre Ansprechpartner


Dr. Stephan Klein-Schmeink

02203-9054-255

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