Mein Weg – Meine Story Arbeitstitel Student & Absolvent Berufserfahrene

Meine Story bei der BwConsulting

In ihren Projekten kämpfen sie hochmotiviert mit Leidenschaft und Expertise für den Erfolg der Bundeswehr. Unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind dabei auf ihren eigenen Wegen zu uns gekommen und schreiben ihre persönliche Geschichten als Inhouse-Berater der Bundeswehr. Und jede davon ist ein Teil von uns.

 

Jedes Projekt ist einzigartig und kein Tag ist wie der andere...

 
Juliane, was waren deine Gründe für einen Einstieg in die Beratungsbranche?

Mein Interesse an der Beratungsbranche ist in erster Linie durch meine Zeit als aktives Mitglied sowie Leiterin des Ressorts Projekte in der Studentischen Unternehmensberatung Stralsund e.V. gestiegen. Durch die Anwärterschaft unseres Vereins im JCNetwork e.V. hatte ich die Möglichkeit, auf den JCNetwork Days in Leipzig die großen und wichtigen Unternehmensberatungen kennenzulernen, und danach wusste ich: Ich möchte Beraterin werden.

Was sind deine Hauptaufgaben als Beraterin bei der BwConsulting und wie sieht eine klassische Arbeitswoche bei dir aus?

Die Beratung bei der Bundeswehr ist sehr dynamisch. Jedes Projekt ist einzigartig und kein Tag ist wie der andere. So beginnt meine Arbeitswoche mal in Köln, mal in Berlin oder an einem anderen Standort unseres Kunden in Deutschland. Das heißt, ich pendle oft zwischen Berlin und Köln, um an Kundenterminen, Teammeetings, Workshops oder Seminaren teilzunehmen. Diese Vielfalt macht den Job spannend und vor allem nicht langweilig. Dies erfordert aber auch eine gewisse Flexibilität, da man sich jeden Tag auf etwas Neues einstellen muss.

Was unterscheidet die Arbeit in der BwConsulting von der Arbeit in anderen Beratungsunternehmen?

Mein größtes Learning während der Zeit bei der BwConsulting ist, dass Strategieberatung auch einen Beitrag zur Gesellschaft leisten kann. Dies verleiht der Tätigkeit eine besondere Sinnhaftigkeit. Der größte Unterschied zu externen Beratungen ist die Exklusivität. Wir haben mit dem Bundesministerium der Verteidigung und ihrem nachgeordneten Bereich der Bundeswehr nur einen Kunden. Dieser ist jedoch aufgrund der Größe und der vielen Organisationsbereiche überaus komplex. Wir arbeiten jeweils in Projektgruppen. Das heißt, jeder hat die Chance, in unterschiedlichen Projekten seine Expertise einzubringen neue Erfahrungen zu sammeln. Der Wechsel zwischen den Projekten ist wiederum abhängig von Kundenanforderungen, den eigenen Präferenzen und Kapazitäten.

Wie erlebst du als junge Beraterin die Förderung in deinem Unternehmen?

Jeder Mitarbeiter bekommt bei BwConsulting die Chance, sich kontinuierlich weiterzuentwickeln. Dabei werden wir durch ein breites Spektrum an exzellenten Schulungen unterstützt, die ich in dieser Qualität und Quantität wirklich nicht vermutet hatte. Dies fördert nicht nur unser Know-how, sondern auch unsere Fähigkeiten. Ein weiterer Punkt ist das Mentoren-Mentee-Programm. Hier hat jeder Mitarbeitende einen Mentor oder eine Mentorin, der oder die einen längere Zeit begleitet und bei der persönlichen und fachlichen Weiterentwicklung kontinuierlich unterstützt.


 

Wir beraten sinnstiftende Projekte mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz...

 
Wie und warum bist du zur BwConsulting gekommen?

Während meines Studiums der Wirtschaftswissenschaften konnte ich bereits erste Kontakte zu externen Beratungsfirmen und klassischen Strategieberatungen knüpfen. Dabei hat mich der Beruf des Beraters mit all seinen Facetten und Möglichkeiten schnell fasziniert. Allerdings hat diese anfängliche Begeisterung zum Ende des Studiums mehr und mehr nachgelassen – nicht aufgrund der Inhalte, sondern wegen der branchentypischen Begleitumstände: Up-or-Out-Denken, geringe Verweildauer im Unternehmen, ein Akquise-Druck, der dem eigenen Anspruch an gute Beratung bisweilen widerspricht oder auch die Reduzierung von Freundschaften auf Skype-Kontakte. Ich musste mir selbst die Frage stellen: Was erwarte ich wirklich von meinem Wunschberuf?

In der Inhouse-Beratung und speziell bei der BwConsulting, auf die ich über verschiedene Online-Dienste aufmerksam geworden bin, habe ich eine perfekte Kombination von dem vorgefunden, was ich gesucht habe: Die Möglichkeit, in einem professionellen Beratungsumfeld zu arbeiten, ohne Ellenbogen- oder Up-or-Out-Mentalität, dafür aber mit hilfsbereiten Kollegen sowie einem guten Arbeitsklima und „Duz“-Kultur – kurzum, ein Unternehmen, das zu meiner Person sowie zu meinem Charakter passt.

Wie erlebst du die BwConsulting und was hättest du nicht erwartet?

Meine ersten Gedanken damals waren: Ich war doch gar nicht bei der Bundeswehr, bin ich für die dann überhaupt interessant? Und wie gestaltet sich die Zusammenarbeit mit Kunden in Uniform, insbesondere im Verteidigungsministerium? Wird von den Beratern eine straff militärische Haltung erwartet? Meine anfängliche Skepsis verflog schon nach den ersten Gesprächen. Dass ich nicht gedient hatte, spielte keine Rolle, vielmehr konnte ich dadurch den unvoreingenommenen Blick von außen betonen – und das ist etwas, woran das Unternehmen sehr interessiert ist. Zudem spürte ich sehr schnell, dass viel Wert auf Diversität gelegt wird. Der Frauenanteil in der BwConsulting beträgt mehr als 40 Prozent, was ich im Umfeld von Militär und Verteidigungspolitik nicht erwartet hätte.

Mit Blick auf unsere Beratungstätigkeit nutzen wir zwar die gleichen Methoden und Techniken wie andere Beratungsgesellschaften – allerdings zeichnet sich unser Beratungsansatz dabei durch zwei wesentliche Aspekte aus, die ich persönlich sehr schätze: Wir verfolgen einen ganzheitlichen Ansatz von der Konzeption bis zur Umsetzung. Hierbei sind wir an einem nachhaltigen Projekterfolg interessiert und bauen langfristige Kundenbeziehungen auf. Zudem arbeiten wir nicht umsatzgetrieben und beraten sinnstiftende Projekte mit gesamtgesellschaftlicher Relevanz. In einem Projekt habe ich beispielsweise die Optimierung und Weiterentwicklung der Krisenfrüherkennung aktiv mitgestalten können. So konnte ich einen Beitrag dazu leisten, dass weltweite Krisen und Konflikte in Zukunft früher erkannt und vorbeugende Maßnahmen schneller initiiert werden. Nach knapp über einem Jahr bei der BwConsulting verantworte ich aktuell im Themenfeld Digitalisierung bereits ein eigenes Teilprojekt.


 

Das Projektportfolio der BwConsulting ist so facettenreich, dass für jeden etwas dabei ist …

 
Helene, bis vor kurzem warst du noch Senior Fellow bei uns, was waren deine Aufgaben?

Als Senior Fellow übernahm ich dieselben Aufgaben wie die ein Consultant. Ich erstellte beispielsweise die Präsentationsmaterialien für Kundentermine - heißt: Gemeinsam mit meinen Kolleginnen und Kollegen gestaltete und bereitete ich Workshops vor, plante die Methodik und koordinierte Aufgaben zwischen den verschiedenen Akteuren. Zudem konnte und kann mich auch jetzt außerhalb der regulären Projektarbeit engagieren. So hatte ich beispielsweise ein 24-Stunden-Event im Sinne eines Hackathons im Cyber Innovation Hub der Bundeswehr selbständig und eigenverantwortlich organisiert und aktiv am Defence Radar, einer Analyse über die gegenwärtigen Entwicklungen ausländischer Streitkräfte und Bündnisse, mitgewirkt. Zwei von vielen anderen Highlights, die ich nicht missen möchte.

Und wie sieht eine klassische Arbeitswoche bei dir aus?

Eine klassische Arbeitswoche habe ich bisher nicht erlebt. Obwohl ich in Berlin eingesetzt bin, reise ich viel nach Köln in die Zentrale oder zu Standorten der Bundeswehr. In meinem letztem Projekt ging es öfter nach Hamburg. Im einem weiteren Projekt arbeiten wir viel mit der Marine zusammen, daher sind auch Termine an den Marinestützpunkten der Bundeswehr vorgesehen.

Wie wurdest du als Senior Fellow bei der BwConsulting unterstützt?

Von Beginn an wurde ich als ein vollwertiges Teammitglied behandelt: Mir wird großes Vertrauen entgegengebracht, meine Meinung zählt und ich konnte meine Ideen einbringen und selbständig umsetzen – das schätze ich sehr und motivierte mich. Meiner Meinung nach liegt die Stärke des Unternehmens in den Menschen, die dort arbeiten und der Kultur: Es spielt keine Rolle, ob du nur wenige Monate oder als Praktikant dabei bist, du bekommst durch das Mentoren-Programm eine individuelle Förderung und wirst bei deiner persönlichen Kompetenzentwicklung unterstützt. Zudem kann auch ein Praktikant bei verschiedenen Seminaren, wie der „Strategischen Analyse“ als ein wichtiger Baustein unseres Beratungsansatzes, teilnehmen und so wichtige Techniken für die Projektarbeit lernen.

BwConsulting als Arbeitgeber – Was macht für dich den besonderen Reiz aus?

Zum einen der thematische Bezug zur Bundeswehr. Die Projektarbeit lebt vom intensiven und konstruktiven Kontakt zum Kunden und seinen Themen. Wer sich also für die sicherheits- und verteidigungspolitische Landschaft interessiert, ist hier genau richtig. Das Projektportfolio der BwConsulting ist so facettenreich, dass für jeden etwas dabei ist und die individuellen Stärken und Schwerpunkte eingebracht werden können – egal ob als IT-, Politik-, Personal-, Projektmanagement-, Infrastruktur-, Supply Chain- oder Kommunikationsspezialist. Und wer Erfahrungen auf anderen Gebieten sammeln möchte, kann sich in diversen Themenfeldern einbringen, in denen auf Basis von Marktbeobachtung und Trendanalysen denkbare zukünftige Beratungsthemen erarbeitet werden. Aber auch der fachliche Austausch über Herausforderungen und Chancen zukünftiger Trendthemen mit externen Experten auf Kongressen und Inhouse-Events bieten Abwechslung und unterstützen die persönliche Weiterentwicklung. Zum anderen sind die Arbeitsbedingungen unschlagbar: Eigenverantwortung und Flexibilität wird hier erlebbar gemacht. Es gibt Vertrauensarbeitszeit, ich kann mobil, beispielsweise vom Zug oder von daheim arbeiten, und je nach Terminlage meine Arbeitszeit selbst bestimmen. Das war für mich vor allem wichtig, da ich nebenher noch an meiner Masterthesis geschrieben habe und weiterhin für die BwConsulting arbeiten wollte.


 

Schließlich sprechen wir über eine Organisation mit weit mehr als 200.000 Mitarbeitern...

 
Was waren deine Gründe für einen Einstieg in die Beratungsbranche?

Das war vor allem mein Hang zu Projektarbeit und wechselnden Themenstellungen. Bereits bei der ersten Station meines Berufslebens – ich hatte mich für zwölf Jahre bei der Bundeswehr verpflichtet – habe ich in SAP-Projekten gearbeitet und gemerkt, dass das zu mir passt. Nach meiner Verpflichtungszeit, in der ich auch BWL studiert hatte, war ein Wechsel zu einem Beratungsunternehmen daher naheliegend. Und ich wurde auch nicht enttäuscht: Plötzlich hatte ich es mit einer sehr breiten Themenvielfalt zu tun, bei der ich zwar Methoden häufiger anwenden und damit trainieren konnte, mich aber mit oft wechselnden Inhalten auseinandersetzen musste.

Was unterscheidet die Arbeit in der BwConsulting von der Arbeit in anderen Beratungsunternehmen?

Natürlich ist der größte Unterschied zu externen Beratungen, dass wir nur einen Kunden haben. Allerdings ist das nicht so monoton, wie es sich vielleicht anhört: Schließlich sprechen wir über eine Organisation mit weit mehr als 200.000 Mitarbeitern und sehr unterschiedlichen Aufgabenbereichen – dadurch relativiert sich vieles. Ein weiterer Unterschied besteht für mich darin, dass die Projekte hier nicht so schnelllebig sind: Die Projektlaufzeit ist eher länger, das ermöglicht ein tieferes Einarbeiten in die Aufgaben. Außerdem ist die BwConsulting nicht umsatzgetrieben – ihre Finanzierung ist im Bundeshaushalt geregelt -, meiner Meinung nach profitiert die qualitative Arbeit der Berater davon eindeutig.

Wie sieht dein Arbeitsalltag bei der BwConsulting normalerweise aus?

Vielleicht lässt das mit der Variante A und B beschreiben. Die häufigere Variante A ist geprägt durch die direkte Beratungstätigkeit beim Kunden, beispielsweise in Berlin: Morgendliche Anreise meistens mit dem Flugzeug, anschließend mehrere Arbeitsgespräche, bei denen wir meine Lösungsvorschläge zu den jeweiligen Projektschritten diskutieren, und abends entweder Rückflug oder Übernachtung im Hotel. Hierbei ist es sehr vorteilhaft, dass die BwConsulting über eine Dependance in unmittelbarer Nähe zum BMVg verfügt – so kann man auch vor Ort konzentriert arbeiten, Kundenkontakte pflegen oder Überbrückungszeiten sinnvoll nutzen. Variante B ist der Office-Tag im Kölner Büro. Der besteht oft aus Abstimmung mit meinen Projektmitarbeitern, dem Aufbereiten von Problemstellungen für den nächsten Kundentermin, Telefonaten mit Projektpartnern, Austausch im Kollegenkreis und – aufgrund meiner Principal-Position – auch dem Führen von Bewerbungsgesprächen.

Unternimmst du etwas mit deinen Kollegen über den Job hinaus?

Ich hatte hier regelmäßig an einer lockeren Laufrunde teilgenommen – die BwConsulting ist mit verschiedenen Teams schon beim Halb-Marathon in Bonn, dem HRS Business Run in Köln und anderen Sportveranstaltungen dabei gewesen. Da ich selbst Triathlon betrieben habe, war das immer eine ganz gute Ergänzung. Und außerdem lernt man die Kolleginnen und Kollegen so auch mal in einem anderen Kontext kenn. Momentan habe ich meine Freizeit aber „umpriorisiert“, seit meine Tochter geboren wurde.


 

Projektvielfalt, interdisziplinäre Teams und flexible Arbeitsgestaltung …

 
Wie bist du auf die BwConsulting aufmerksam geworden?

Grundsätzlich habe ich eine Affinität zu politischen Fragestellungen, insbesondere im Kontext Sicherheit und Verteidigung. So schrieb ich meine Bachelorarbeit in Politik & Social Studies über „Frauen in der Bundeswehr“. Gleichzeitig war ich in einer studentischen Unternehmensberatung tätig, dabei lernte ich während meines Masterstudiums in Wirtschaftssoziologie auf einer Netzwerkveranstaltung die BwConsulting kennen. Und dachte mir: Hey, hier kann ich ja beide Interessen miteinander verbinden! Durch ein Praktikum vertiefte sich dieser Eindruck.

Weshalb hast du dich nach deinem Studienabschluss erneut für die BwConsulting entschieden?

Das klingt vielleicht etwas seltsam, aber schon während meines Praktikums bin ich jeden Tag echt glücklich zur Arbeit gegangen – daher war die Entscheidung nicht schwer. Mir gefällt die Projektvielfalt, beispielsweise unterstützte ich im Praktikum ein Projekt mit Rüstungsbezug, jetzt ein Projekt zur Weiterentwicklung der Führungskultur. Aber mindestens genauso wichtig: Das kollegiale und interdisziplinäre Team, in dem ich bis heute viel gegenseitige Unterstützung erlebe. Außerdem schätze ich die große Flexibilität in der Arbeitsgestaltung, die das Unternehmen ermöglicht.

Was macht die Arbeit bei der BwConsulting für dich besonders?

Meine Arbeit findet in einem Bereich mit echter gesellschaftliche Relevanz statt, denn Sicherheit und Verteidigung zählen – sicher auch wegen der aktuellen internationalen Situation – zu den wichtigsten politischen Gestaltungsfeldern. Für mich persönlich ergibt sich daraus ein besonderer Sinn, denn es geht um mehr als Börsenwert oder Marktdurchdringung. Zudem sind unsere Projekte die Top-Themen des Verteidigungsressorts, sie werden unmittelbar durch die Leitung priorisiert. In solchen Projekten mitzuwirken und auch schon früh Verantwortung für Beratungsprodukte zu übernehmen – das macht für mich einen besonderen Reiz aus.


 

Der Mix macht die Arbeit bei der BwConsulting für mich zu etwas Besonderem.

 
Hannes, wie bist du auf die BwConsulting aufmerksam geworden?

Den ersten Kontakt zur BwConsulting hatte ich 2017 während meines Bachelor-Studiums auf der Karrieremesse ZUtaten in Friedrichshafen. In einer Unternehmenspräsentation sowie bei persönlichen Gesprächen mit den Beratern erhielt ich einen ersten Einblick in das Unternehmen, über Karrierechancen und über die Themengebiete der BwConsulting. Die Eindrücke auf der Messe haben mich ermutigt, anschließend ein Praktikum dort zu machen. Hier erlebte ich hautnah den Alltag eines Inhouse-Beraters der Bundeswehr – zudem entwickelte sich das gute Gefühl, dass man sich um meine Interessen und Erwartungen bemühte und generell eine sehr angenehme Unternehmenskultur herrscht. Und so war ich mir sicher, dass ich nach meinem Master-Studium in Conflict Studies an der London School of Economics wieder zurück zur BwConsulting wollte.

Was macht die Arbeit für dich bei der BwConsulting besonders?

Die aufgeschlossene Art des gesamten Teams, das Arbeitsklima, die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit dem Kunden und die perfekte Verbindung zwischen anspruchsvoller Methoden- und Fachkompetenz im politischen Kontext – dieser Mix macht die Arbeit bei der BwConsulting für mich zu etwas Besonderem. Obwohl meine Kolleginnen und Kollegen aus diversen Bereichen und Disziplinen kommen, so sind in Sachen Zusammenhalt, gegenseitige Unterstützung und Wertschätzung alle auf einem Level. Dieses Mindset zieht sich durch die gesamte Kultur. Egal, ob Consultant, Manager oder Praktikant: Du bist von Anfang an ein vollwertiges Mitglied in der Projektarbeit. Und das betrifft nicht nur die Arbeit mit dem Kunden. Du hast die Möglichkeit, dich in internen Projekten zur Weiterentwicklung der BwConsulting als Unternehmen und Arbeitgeber einzubringen. Falls man also Entwicklungsbedarf sieht, hat man die Chance, Teil der Lösung zu werden. Das Unternehmen schafft damit die Balance zwischen individuellen Interessen und dem Anspruch, eine exzellente Qualität zu liefern sowie eine angenehme und wertschätzende Atmosphäre herzustellen.

Auf welche Weise wirst du in deiner Entwicklung unterstützt?

Im Wesentlichen unterstützen mich drei Säulen in meiner persönlichen Karriereentwicklung: Das interne Trainingscurriculum als wichtiger Baustein unseres Beratungsansatzes, das Mentorenprogramm und das transparente Beurteilungssystem. So lerne ich beispielsweise in den Seminaren „Strategische Analyse“, „Ganzheitliche Konzeption“ und „Nachhaltige Umsetzung“ wichtige Techniken für die Projektarbeit. Darüber hinaus steht mir ein erfahrener Mentor zur Seite, der mich unterstützt und meine Stärken, aber auch meine Entwicklungspotenziale reflektiert. Eine weitere Möglichkeit zur Weiterentwicklung und zum Erfahrungsaufbau besteht darin, sich in diversen Themenfeldern einzubringen. Hier werden auf Basis von Marktbeobachtung und Trendanalysen denkbare zukünftige Beratungsthemen erarbeitet. Hierzu gehört auch der fachliche Austausch über Herausforderungen und Chancen von Trends mit externen Experten auf Kongressen und anderen Veranstaltungen.


 

Eine gestaltende, nachhaltige Tätigkeit "mit Sinn", wertschätzend und kollegial ...

 
Von der Versicherungsbranche zum Verteidigungssektor, wie kam das?

Als Inhouse Consultant in der Konzernentwicklung eines Versicherungskonzerns habe ich zuletzt an Strategie-Projekten unterschiedlichster Themenbereiche gearbeitet. Das war sehr spannend und auch lehrreich. Ich wollte jedoch meine Arbeit in einem anderen Rahmen fortsetzen und einen anderen Sinn geben: einerseits mit gestalterisch-aufbauenden Themen und Projekten, in denen man nach vorne denken darf. Andererseits in einem Umfeld, das sich einem anderen Organisationszweck als primär der Maximierung von Shareholder-Value verschrieben hat. Bei meinen Recherchen zu einer entsprechenden Tätigkeit im Public Sector bin ich auf die BwConsulting aufmerksam geworden. Die folgenden Gespräche gaben schließlich nicht nur die Aussicht auf genau das Umfeld, nach dem ich gesucht habe, nämlich gestaltende, nachhaltige Strategie-/ Beratungstätigkeit "mit Sinn", sie waren auch von sehr wertschätzender Atmosphäre und kollegialem Umgang geprägt. Das hat mich überzeugt.

Was hat dich an deiner neuen Tätigkeit für das Verteidigungsressort besonders überrascht ?

Ich muss zugeben, dass ich anfangs aus Unwissenheit etwas mit den "Äußerlichkeiten" des Systems Bundeswehr gefremdelt habe. Ich hatte zuvor keine größeren Berührungspunkte mit der Bundeswehr oder mit sicherheitspolitischen Themen, da kamen schon ein paar Fragen in mir hoch: "Wie wird das für mich als Frau in dieser vermeintlichen Männderdomäne? Finde ich da überhaupt Akzeptanz? Liegen mir die Themen?" Diese Fragezeichen haben sich nach kurzer Zeit komplett in Luft aufgelöst. Die wertschätzende kollegiale Atmosphäre setzte sich nicht nur auf Kollegen-, sondern auch auf Kundenseite fort. So hatte ich nie das Gefühl, als "Wirtschaftsfrau" einen Fremdkörper im System darzustellen - ganz im Gegenteil. Und ich war überrascht, von offensichtlichen Dingen wie Uniformen oder Systemsprache - viele kryptische Abkürzungen - mal abgesehen, wie ähnlich Großorganisationen in der Wirtschaft und die Bundeswehr in mancherlei Hinsicht "ticken" und wie ähnlich so manche Problemstellung ist.

Was war dein erstes Projekt?

In meinem ersten Projekt ging es um die Einführung von Zielvereinbarungen für die Projektleiter in den 20 wichtigsten Rüstungsprojekten. Ziel war es, die Verbindlichkeit für anstehende Projektergebnisse und Meilensteine zu erhöhen und damit einen Beitrag zur Verbesserung des Rüstungsmanagements zu leisten. Es war ein sehr methodisches Thema, bei dem es insbesondere auf Projektmanagementkompetenz und Moderationsfähigkeit ankam.

Findest du in deinem Job Erfüllung?

Bei einem meiner Projekte ging es um ein Thema, was wohl alle Organisationen gleichermaßen umtreibt: die Digitalisierung und welche Elemente es braucht, um eine Großorganisation wie die Bundeswehr erfolgreich digital zu transformieren. In diesem Projekt entstand der strategische Rahmen um die Digitale Transformation der Bundeswehr: die Umsetzungsstrategie Digitale Bundeswehr. Wenn ich heute in der Presse lese, dass der Digitalrat des BMVg getagt hat und oder ein neuer Digitalbericht mit Fortschritten bei der Digitalisierung der Bundeswehr veröffentlicht wurde, fühlt es tatsächlich sich "erfüllend" an, bei der Gestaltung dieser Elemente dabei gewesen zu sein. Zum anderen ist mit meinem aktuellen Projekt "Digitalisierung Personalmanagement" meine Wunschvorstellung von persönlicher Entwicklung in Erfüllung gegangen, denn über das Projekt und die begleitende Themenarbeit ist es mir möglich, mein fachliches Profil als "Digitalisierende Personalstrategin" zu schärfen und mich damit auch persönlich weiterzuentwickeln.


 

Was mich besonders überzeugt hatte, war die Möglichkeit in einem relevanten Bereich und nah an Entscheidungsträgern zu arbeiten.

 
Wie bist du zur BwConsulting gekommen und was waren deine Gründe für einen Einstieg bei der Inhouseberatung der Bundeswehr?

Ich bin über eine Berliner Karrieremesse auf die BwConsulting aufmerksam geworden. Über die Messe-Website hatte ich meinen Lebenslauf mit mehreren Unternehmen geteilt. Darüber ist man dann auf mich aufmerksam geworden und ich habe mich nach der Messe mit einem der Mitarbeiter in Berlin zu einem Kennenlerngespräch getroffen. Dabei hatte ich schon einen positiven Eindruck und habe mich dann beworben. Zu dem Zeitpunkt steckte ich gerade in der Abschlussphase meiner Promotion.

Was mich besonders überzeugt hatte, war die Möglichkeit, in einem relevanten Bereich und nah an Entscheidungsträgern zu arbeiten. Mir ist es sehr wichtig, nicht für die Schublade zu arbeiten und einen gesellschaftlichen Beitrag mit meiner Arbeit zu leisten. Beides wurde mir im Recruiting-Prozess glaubhaft vermittelt und zugesichert für die Arbeit bei der BwConsulting. Überhaupt war der gesamte Recruiting-Prozess wirklich bemerkenswert gut organisiert.

Was begeistert dich vor allen an der Beratungstätigkeit bei der Inhouse-Beratung der Bundeswehr?

Mich begeistert vor allem die Arbeit an relevanten Themen mit hoher gesellschaftlicher Relevanz für Deutschland und Europa. Als Inhouse-Beratung haben wir da das Glück einer besonderen Position. Wir sind als Inhouse-Gesellschaft genug in den Strukturen der Bundeswehr drin, um ein fundiertes Verständnis der Prozesse und Kultur zu haben, haben durch diese Organisationsform aber gleichzeitig genug Abstand, um eine andere Perspektive einnehmen zu können. Darüber hinaus bedeutet die Zugehörigkeit zum Verteidigungsressort auch einen großen Vertrauensvorschuss, der uns Inhouse-Beratern entgegengebracht wird.

Welche Projekte hast du beraten und welche persönliche Entwicklung hast du dabei erlebt?

Im vergangenen Jahr habe ich vor allem in den Bereichen Strategieentwicklung und Europäisierung der Verteidigung beraten, aber auch allgemein im Bereich Multinationalität. Dabei habe ich ein deutlich besseres Verständnis für die Abläufe im Ministerium erhalten und konnte mir ein eigenes Bild davon machen, wie Strategieentwicklung und –umsetzung praktisch abläuft. Persönlich habe ich auf den Projekten viel über Personalführung in der Beratung und über den Aufbau vertrauensvoller Kundenkontakte gelernt.

Wie erlebst du die individuelle Förderung bei der BwConsulting?

Für mich findet die individuelle Förderung bei der BwConsulting auf zwei Ebenen statt: der fachlichen Ebene durch Schulungen und Weiterbildungen und der praktischen Ebene durch aktive Mitarbeiter in Projekten und Themenfeldern. Auf beiden Ebenen habe ich die Förderung als sehr positiv erlebt.

Für die fachliche Entwicklung gibt es ein großes Angebot aus internen Seminaren. Darüber hinaus gibt es aber auch Unterstützung bei der Nutzung externer Angebote. Ich selbst habe beispielsweise am Manfred-Wörner-Seminar vom German Marshall Fund und dem Verteidigungsministerium teilnehmen können. Und auch zum Abschluss meiner Dissertation parallel zum Job habe ich viel Unterstützung erhalten.

Auf der praktischen Ebene wird man bei uns schnell voll eingebunden. Dabei besteht jederzeit die Möglichkeit, Verantwortung zu übernehmen und selbst gestalterisch mit anzupacken. In meinem konkreten Fall hieß dies, früh die Leitung eines Projektes zu übernehmen und mich im Themenfeld Strategie aktiv mit Denkanstößen und als Autor von Fachartikeln einzubringen.