„... und nach diesem Feedback hatte ich ein wirklich mieses Gefühl“, beendet David Prinz-Schwarz seine Schilderung von einem Teilprojekt, das so ganz anders als geplant verlaufen ist. Um direkt anschließend zu erläutern, wie er mit diesem Gefühl umgegangen ist – und welche Lehren er aus dem Erlebten gezogen hat. „Eine Erkenntnis war beispielsweise, dass bei dem damaligen Thema ein nicht ausgesprochener Zielkonflikt entstanden ist, den ich nicht schnell genug identifiziert habe. Daher habe ich in Folgeprojekten unter anderem meine Antennen für die Beziehungen zwischen den Stakeholdern deutlich sensibilisiert“, erklärt der Senior Manager. Nachdem er von den Ereignissen durchaus mit einigem Humor erzählt hatte, blickt er nun in die konzentrierten, nachdenklichen Gesichter seiner Kolleginnen und Kollegen.
Fehler zu reflektieren ist ein wesentliches Ziel der #failabrations. Gleichzeitig sollen die Veranstaltungen dabei helfen, einen positiven Umgang mit Misserfolgen zu fördern. „Echte Innovation kann nur gelingen, wenn wir auch außerhalb der eingelaufenen Pfade agieren“, sagt Anna Becker als Mitinitiatorin des Formats. „Hierbei können Fehler passieren. Eine negative Fehlerkultur würde aber jegliche Innovationskultur untergraben. Daher wollen wir eine positive Fehlerkultur etablieren, indem wir Fehler eingestehen, darüber berichten und daraus lernen.“ Das sei ein wichtiger Teil einer lernenden Organisation, betont die HR Business Partnerin.
Entwickelt wurde das Format von sieben Kolleginnen und Kollegen der BwConsulting, die sich als Teilnehmer unseres Führungskräfteentwicklungsprogramms gezielt mit dem Thema Innovation auseinandersetzen. Hierfür nahmen sie an verschiedenen Konferenzen in Deutschland und Europa wie dem ‚Innovation Round Table‘ in Kopenhagen oder der TEDx in Berlin teil, tauschten sich direkt mit Experten aus unterschiedlichen Branchen aus und machen ihre Erkenntnisse jetzt für die BwConsulting konkret nutzbar.