oznor


„Ich habe exzellente Kompetenzen, viel kreatives Potenzial und eine ausgezeichnete Motivation erlebt“

„Ich habe exzellente Kompetenzen, viel kreatives Potenzial und eine ausgezeichnete Motivation erlebt“

RM // Köln, 28.05.2019

Von Januar bis Mai 2019 absolvierte Brigadegeneral Wolfgang Gäbelein ein ‚Job Shadowing‘ bei der BwConsulting. Dabei begleitete er unsere Beraterinnen und Berater in ihrem Alltag, um unterschiedliche Perspektiven und neue Methoden für die eigene Arbeit kennenzulernen. Eine Zusammenfassung von Lernen und Erleben auf allen Seiten.

Eigentlich hatten sich alle Kollegen bereits daran gewöhnt – temporär waren verschiedene Teams plötzlich um ein ‚Vollzeitäquivalent‘ erweitert (Vollzeitäquivalent: Unsere ‚Rechengröße‘ für das Projektstaffing). Und dieses ‚Vollzeitäquivalent‘ trug Uniform, stellte viele ziemlich gute Fragen und brachte enormes Hintergrundwissen vom Kunden mit ein. Nicht ganz überraschend, schließlich handelte es sich bei der Person in der Uniform um keinen Geringeren als Brigadegeneral Wolfgang Gäbelein, seit 40 Jahren Soldat und ab Juli 2019 der Amtschef des Planungsamtes der Bundeswehr.

„Es ging mir zunächst vor allem darum, mich weiterzubilden und Management-Methoden in der Praxis zu erleben. Zudem wollte ich mich vor dem Hintergrund meiner künftigen Aufgabe insbesondere mit den Themen Digitalisierung und Strategie auseinandersetzen“, beschreibt der 59-jährige Luftwaffenoffizier seine Motivation für die ungewöhnliche Premiere. Hierfür nahm er an zahlreichen Projektmeetings teil, diskutierte in Workshops intensiv über Vorgehensmodelle zur Digitalisierung und erlernte unseren Beratungsansatz, beispielsweise in unserem Inhouse-Training ‚Strategische Analyse‘. „Gleichzeitig konnte ich selbst meine persönlichen und fachlichen Erfahrungen aus dem Amtsbereich in die Gespräche einbringen, was die Beraterinnen und Berater sehr gerne aufnahmen.“ Eine Win-Win-Situation also.

Mehr als Methodenkenntnisse und Fachwissen

Aber er nehme mehr mit als Methodenkenntnisse und Fachwissen, ergänzt der General. Zum Beispiel die Erfahrung einer offenen Arbeitsumgebung ohne festen Schreibtisch. In Verbindung mit der informellen ‚Duz‘-Kultur, eines unkomplizierten, pragmatischen Austauschs über alle Funktionsebenen und ‚crossfunktional‘ über die Projekte und Themenfelder hinweg fördere dies eine sehr positive und produktive Arbeitsatmosphäre: „In der BwConsulting habe ich überall eine ausgezeichnete Motivation und großes kreatives Potenzial gespürt. Die Kompetenzen der Mitarbeiter sowohl in fachlicher wie auch in methodischer Hinsicht empfand ich als exzellent. Es hat mir viel Freude gemacht, mich mit jungen, selbstbewussten, hoch qualifizierte Menschen auszutauschen oder mich auch mit ihnen fachlich zu ‚reiben‘. Aus der Kombination der ebenfalls vorhandenen erfahrenen ‚Wissensträger‘ und der unverbrauchten, frischen Art der jungen Kollegen erwächst große Energie, fachliche Fragestellungen aus einer unabhängigen Position heraus zu bearbeiten.“ Der dabei erlebte hohe Grad an Selbstorganisation in den Teams habe bei ihm häufig Erinnerungen an seine Generalstabsausbildung wachgerufen.

Als besonderer Einblick werde Wolfgang Gäbelein die Auftaktveranstaltung der internen ‚Multiplikatoren-Gruppe‘ in Erinnerung bleiben. Diese Gruppe repräsentiert den Querschnitt der Mitarbeiter im Unternehmen und wird jedes Jahr neu besetzt. Sie hat zum Ziel, konkrete Verbesserungen in den Arbeitsbedingungen und Prozessen zu erreichen sowie an der Umsetzung der Leitungsziele aus Sicht der Mitarbeiter mitzuwirken: „Das ist praktisch gelebte Partizipation, die gut angenommen wird und zur echten Verankerung von Veränderungsfähigkeit in der DNA des Unternehmens führt.“

Insgesamt habe er den Wandel des Unternehmens deutlich gespürt: „Die BwConsulting hat sich im Rahmen ihrer Neuaufstellung und Umbenennung seit 2016/2017 signifikant weiterentwickelt. Der im Mittelpunkt stehende Beratungsansatz ‚Strategische Analyse – Ganzheitliche Konzeption – Nachhaltige Umsetzung‘ trägt dem Beratungsbedarf auf den Führungsebenen des BMVg hervorragend Rechnung. Und noch wichtiger: Er ist von den Mitarbeitern verinnerlicht und wird konsequent in der täglichen Arbeit gelebt. Diesen grundlegenden Wandel der Firma unmittelbar zu erleben, war für mich bereits ein Wert an sich.“

Fortsetzung wünschenswert

Aus Sicht des Generals wäre es auch wünschenswert, wenn sein ‚Job Shadowing‘ kein Einzelfall bleiben, sondern vielmehr einen fortgesetzten personellen Austausch zwischen dem Ressort und seiner Inhouse-Beratung fördern würde. „Ich kann mir neben der Teilnahme von Bundeswehr-Angehörigen an Weiterbildungen zum Beratungsansatz der BwConsulting, wie zum Beispiel der ‚Strategischen Analyse‘, durchaus auch einen temporären ‚Rollenwechsel‘ zwischen den Organisationen vorstellen. Ich bin mir sicher, dass davon alle profitieren würden.“ Auch wir würden uns darüber sehr freuen – weitere ‚Vollzeitäquivalente‘ sind bereits jetzt herzlich willkommen. Plan ist es daher auch, auf der Grundlage dieser ersten sehr positiven Erfahrungen Möglichkeiten des strukturierten Austauschs mit den Verantwortlichen im BMVg auszuloten.


Job_Shadowing_Beitrag

Wissen mitnehmen: Ein junger Kollege erläutert eine Analysemethode

Vortrag_WG

Erfahrungen mitteilen: Wolfgang Gäbelein berichtete uns von seinem Afghanistan-Einsatz

oznor

Workshops mitgestalten: Im Diskurs über neue Trends und Themen für die Bundeswehr

Digithon

Alles mitmachen: Zum Beispiel einen 24h-Digithon zur Erarbeitung von Lösungsräumen