Das 'Defence Radar' der BwConsulting

Das 'Defence Radar' der BwConsulting

RM // Köln, 15.07.2019

Nein, wir haben kein Luftverteidigungs- oder Gefechtsfeldradar für die Bundeswehr entwickelt. Jedoch hat das Defence Radar der BwConsulting etwas mit diesen Radargeräten gemeinsam: Es klärt auf, beobachtet und erfasst Daten. Denn im Rahmen unseres Defence Radars sammelten und analysierten wir Informationen über die gegenwärtigen Streitkräfteentwicklungen in 21 Ländern und Bündnissen. Damit wollen wir deren Impulse und Erfahrungen auch für die Bundeswehr nutzbar machen.

Denn: Die aktuellen Herausforderungen der Bundeswehr sind nicht nationalspezifisch, vielmehr unterliegen die Streitkräfte vieler Länder einem hohen Veränderungsdruck. Demographische Verschiebungen, globale Konflikte mit neuen Bedrohungsszenarien wie hybride Kriegsführung und die rasante Entwicklung militärspezifischer Innovationen – dies alles führt zu einer notwendigen Schärfung des Fähigkeitsprofils und zu kontinuierlichen streitkräftebezogenen Modifikationen in allen militärischen Bereichen.

Regierungen und ihre Streitkräfte reagieren auf den Wandel mit Modernisierungsmaßnahmen unter anderem in den Bereichen des Personals, der Rüstung, der Digitalisierung oder der Kooperation. So bereiten sich beispielsweise die südkoreanischen Streitkräfte mit Pflicht-Wehrübungen ihrer Reservisten auf den demographischen Wandel vor, der auch in Deutschland stattfindet und die Personalkapazitäten der Bundeswehr einschränken wird. Schweden reaktiviert Bevölkerungsschutzmaßnahmen, Finnland will zivile Hobby-Drohnenflieger in die Grenzüberwachung einbinden. Und nicht zuletzt ist die notwendige Digitalisierung eine Herausforderung für viele Streitkräfte.

Hier setzt das Defence Radar der BwConsulting an. Um von den Erfahrungen und Perspektiven anderer Streitkräfte zu lernen, hat ein Team unseres Themenfelds Strategie spezifische Analysen ausgewählter Länder durchgeführt. Im Fokus hatten die Beraterinnen und Berater vor allem die Neuausrichtung und die Schwerpunktsetzungen ausländischer Armeen, sie verwendeten hierfür ausschließlich öffentliche Quellen. Dabei identifizierten sie Impulse, die auch für die Bundeswehr interessant werden könnten, und zeichneten auf, wie ähnliche Herausforderungen auf unterschiedliche Weisen lösbar werden. Ihre Orientierung war dabei die aktuelle politische Schwerpunktsetzung der Bundesregierung.

In der rechten Spalte finden Sie unsere Management Summary als Download. Sie möchten das vollständige Defence Radar haben? Kein Problem, bitte kontaktieren Sie uns kurz.

Ihr Ansprechpartner:

Christian Fischbach
030-403667-114

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Titelseite des Defence Radars