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Empfehlungen für die Umsetzung von G-CAP übergeben

Empfehlungen für die Umsetzung von G-CAP übergeben

RM // 14.12.2016, Köln

Das Projekt German Armed Forces Contractor Augmentation Program (G-CAP) soll die stationäre Unterbringung im Einsatz durch gewerbliche Dienstleister sicherstellen. Am 24. November 2016 wurden die Ergebnisse der Studie zur Umsetzung G-CAP an die designierte Präsidentin des BAIUDBw Ulrike Hauröder-Strüning durch unseren Geschäftsführer Philip von Haehling übergeben.

Aufgrund der aktuellen sicherheitspolitischen Entwicklungen ist die Bundeswehr heute mit den verschiedensten weltweiten Einsatzszenarien konfrontiert. Damit die Soldatinnen und Soldaten vor Ort zeit- und bedarfsgerecht untergebracht sind und sich auf ihren Auftrag konzentrieren können, kommt der Unterbringung im Einsatz (UiE) als Unterstützungsleistung eine wesentliche Bedeutung zu.

Das Leistungsportfolio der UiE setzt sich aus den Fähigkeiten und Kapazitäten des militärischen und zivilen Bereichs zusammen. Die Neuausrichtung der Bundeswehr hatte die Entlastung der Truppe von Fähigkeiten, die durch Dritte gesichert erbracht werden können, zum Ziel. Folgerichtig wurden die bundeswehreigenen Fähigkeiten unter Berücksichtigung der möglichen Einsatzrahmenbedingungen sehr begrenzt - i. d. R. zur Sicherstellung der Anfangsmission - ausgeplant. Die gemäß dem „Level of Ambition“ geforderte Leistungsfähigkeit kann somit nur durch die Einbindung der Leistung Dritter durchhaltefähig gewährleistet werden, beispielsweise durch gewerbliche Dienstleister, multinationale Partner oder Host Nation Support.

Framework G-CAP

Um neue Lösungsansätze für eine zeit- und bedarfsgerechte Bereitstellung externer Unterstützungsleistungen durch gewerbliche Dienstleister für die UiE zielgerichtet zu entwickeln, wurde unter Federführung der Abteilung Infrastruktur, Umweltschutz und Dienstleistungen (IUD) im BMVg das Projekt G-CAP initiiert. Mit unserer Unterstützung wurde eine Studie erstellt, in der konkrete Maßnahmen und Handlungsempfehlungen für den Abschluss von Rahmenverträgen für die UiE aufgezeigt werden. Durch Abschluss der Verträge wird die Handlungsspielraum für die planbare Bedarfsdeckung von UiE-Leistungen erhöht.

In einer Marktanalyse haben wir bereits 2015 dargestellt, dass verschiedene vorrangig in Deutschland tätige Unternehmen zur aktiven Begleitung militärischer Einsätze trotz des Sicherheitsrisikos bereit sind.

Umsetzungsskizze

Um das komplexe Thema G-CAP zu bearbeiten, wurden wir beauftragt, ein Konzept für die Umsetzung zu erstellen. In der Konzeptionsphase des Projektes wurde dabei das Expertenwissen aus Reorganisation, Kooperationsmanagement, Infrastruktur und Prozessmanagement eingebunden. Da der Abschluss eines Vertrages zur Erbringung von Unterbringungsleistungen bereits vor der Kenntnis über einen konkreten Einsatz erfolgen soll, sind die strategischen Empfehlungen zur Einbindung von Dienstleitern insbesondere durch die vergaberechtlichen Auswirkungen geprägt. Dazu hatte im Januar 2016 bereits ein Vergaberechtsforum bei uns stattgefunden.

Die nun folgende Umsetzungsphase wird ebenfalls durch die BwConsulting begleitet und endet planmäßig mit Abschluss einer Rahmenvereinbarung mit gewerblichen Full-Service-Dienstleistern, die den zukünftigen Bedarf der Bundeswehr effizient und effektiv decken. Ziel muss dabei sein, dass der Abruf aus der Rahmenvereinbarung G-CAP ohne bundeswehrinterne Verzögerungen so schnell wie möglich erfolgt und die Leistungen im Einsatz bereitgestellt werden.

Raymund Schröders, Ulrike Hauröder-Strüning (beide BMVg), Philip von Haehling, Arne Grundmann (beide BwConsulting) [v.l.]


Ihr Ansprechpartner:

Kai Alexander Schmidt
02203-9054-265

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Unsere Kompetenzen
in diesem Projekt:

Reorganisation

Kooperations­management